SPÖ Stadtorganisation Langenlois - Zöbing

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Kampbrücke Zöbing

Zöbing

Die älteste, vorgeschichtliche Besiedlung von Zöbing ist durch Funde am Kogelberg belegt. Die wichtigsten Grabungen führte Dr. Hrodegh 1922 durch. Zum Burg- und Ortsnamen: Der Besitzer der Burg hieß Ebo (Eppo) und die zu ihm gehörigen, hier Angesiedelten, nannte man die Leute "Zu Ebingen"; Zebingen, daraus entstand Zebing, später Zöbing. Im 12. Jahrhundert hat Zöbing schon einen bedeutenden Weinbau. Urkunden dieser Zeit bestätigen es: z.B. 1256. Mai. 25. (Zebing) Albero V. von Kuenring schlichtet den Streit zwischen dem Kloster Zwettl und seinem Getreuen Merboto um einen Weingarten "in der Pernleiten". 1310. März. 12. Abt Otto von Zwettl beurkundet die Schenkung des Weingartens "Ganssetz" in Zöbing durch Reichgart. 1416. Feb. 2. Niklas Schwebl, Richter in Zöbing u.a. nehmen vom Kloster Zwettl dessen Weingärten, genannt Siechmeister bei Zöbing "an dem Nidern Helnstain" gelegen in Leibgeding. Die nachweislich durchgehende Besiedlung hat Dr. Klaar in drei Stufen geteilt: 1) Der Altort, vor 1100. Er liegt auf der Anhöhe östlich des Kamps im Bereich der heutigen Heiligensteinstraße - Laussergasse - Am Heiligenstein. Die Lage der Burg ist nicht genau bekannt, sie wird einhellig am Waldrand oberhalb dieser Siedlung angegeben.
2) Der Marktort um 1430. Dieses Gebiet liegt mit der Kirche in der Schlinge westlich des Kamps. Der alte Marktplatz mit Pranger lag ca. 150 m südlich der Kirche. Die erste Nennung der Martinskirche datiert von 1233. Die Kirchengründung dürfte allerdings an der Wende 11. und 12. Jahrhundert erfolgt sein. Im 16. Jahrhundert wird im Banntaiding die Pfarrschule erwähnt.
3) Die Ortserweiterung betrifft die weiteren Siedlungsgebiete besonders entlang der Hauptstraße. Es ist bekannt, dass Zöbing als Weinort einen guten Ruf genießt. Der Heiligenstein mit seiner Warte bildet ein Wahrzeichen des unteren Kamptales. Die Orte Gobelsburg, Schiltern und Zöbing wurden 1972 nach der Gesetzeslage, von Amts wegen mit Langenlois vereinigt.

 

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